Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
21 Mai 2012, 09:11:58

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
The Admins
Werbung
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Nach unten Drucken
Autor Thema: platine herstellen  (Gelesen 1213 mal)
clau85
HACKER
*****

Karma: +10/-0
Offline Offline

Beiträge: 378



Profil anzeigen
« am: 16 August 2007, 13:14:44 »

Hmm... ich kann unter Sonstiges -> Allgemein nicht mehr posten?

Naja, zum Thema:
ich will eine Schaltung (http://www.olimex.com/dev/pdf/lpc-p2103.pdf) auf eine Platine bringen und ich weiß nicht ob ich das selber machen soll oder machen lassen. Platinen habe ich schon gemacht, aber einfachere, und dafür Rasterlochplatinen verwenden. Hat jemand von euch Erfahrung damit? Oder kennt ihr eine Firma, wo man sowas relativ billig machen lassen kann? Ich hab diese hier gefunden: http://www.bilex-lp.com...
Danke schonmal!
Gespeichert

who | grep -i blonde | date; cd ~; unzip; touch; strip; finger; mount; gasp; yes; uptime; umount; sleep
naimo
Godfather of Admin
GODLIKE
*******

Karma: +51/-11
Offline Offline

Beiträge: 1294


^^ Chef ^^


Profil anzeigen WWW
« Antworten #1 am: 16 August 2007, 14:29:28 »

Hmm... ich kann unter Sonstiges -> Allgemein nicht mehr posten?

sorry, hab ich vergessen zu ändern grin

jetzt geht's wieder Zwinker
Gespeichert

//98,5 % aller IT-Probleme werden durch Fehlfunktionen des Layer 8 ausgelöst!!

//There are only 10 types of people in the world:
Those who understand BINARY and those you don't.

http://www.ben-newman.de
Gerry
NOOB
**

Karma: +5/-0
Offline Offline

Beiträge: 44


Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 16 August 2007, 17:04:31 »

Hi,

ich hab schon etwas Erfahrung mit der Platinenherstellung, allerdings krieg ich das in der Größe des auf der WebSite abgebildeten Experimentierboards auch nicht hin.

So wie die Schaltung für mich aussieht, wirst Du die kaum auf eine einseitige Platine bringen; zweiseitige sind machbar, allerdings sind die Durchkontaktierungen (vias) ein Problem: Industriell wird das galvanisch erledigt oder bei Kleinserien mit Nieten - beides scheidet leider aus. Die einizige für mich praktikable Lösung ist, die Vias groß genug zu machen und dann mit Cu-Lackdraht beide Seiten zu verlöten. Aus Erfahrung sag ich Dir: Mehr als 30 kannste absolut vergessen, mehr als 10 sind schon schlecht; Du wirst also 'ne Menge Arbeit ins Layout stecken müssen. Außerdem dürfen keine Vias unter Bauteilen platziert werden, die direkt auf der Platine aufliegen (wie der Controller), weil die Lötstellen dann stören, und ebenso wenig dürfen Bauteildrähte als Durchgang verwendet werden, wenn man an die Oberseite mit'm Lötkolben nicht hinkommt (beides macht der Eagle Autorouter gerne).

Wenn Du mir eine geeignete Eagle-.BRD-File zukommen lässt (Details würd ich Dir vorher noch sagen), kann ich sie Dir für 'nen 10er ätzen und wenn nötig auch noch bohren. Ob Du die Lötarbeiten mit den SMD-Teilen hinkriegst, musst Du selber wissen, das is schon ganz schön fieselig...

Wenn es "ein LPC" aber nicht genau dieser sein muss, könntest Du Dir evtl auch die Site von Ulrich Radig anschauen (www.ulrichradig.de), der hat ein ARM-Testboard drauf, bei dem das Layout schon dabei ist. (http://www.ulrichradig.de/site/arm_projekts/basekit/zip/LPC2138Testboard.zip) Das könntest Du vielleicht als Ausgangspunkt benutzen und es so umgestalten, dass man es selbst ätzen kann.

So generell:
Willst Du ernsthaft in den Selbstbau Einsteigen oder geht es Dir vorallem um die Arbeit mit dem Board, wenn's fertig ist? Dann würde ich dieses BILEX-Angebot auf den ersten Blick nicht schlecht finden, und eher dazu raten, oder sogar ein fertiges Board kaufen.
Gespeichert

"Flasche leer! Schnauze voll!" - Schlucken vergessen?!
clau85
HACKER
*****

Karma: +10/-0
Offline Offline

Beiträge: 378



Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 17 August 2007, 10:09:18 »

http://www.olimex.com/dev/lpc-p2103.html
Schaut so aus, als ob die es doch auf einer Seite gebracht haben (schon klar dass es nicht handgemacht ist  Smiley ).

Es muss aber schon LPC2101 sein, da ich den Bauteil schon habe.

Das Ding selber zu machen würde mir schon Spass machen, weiß ich aber jetzt nicht, wie oft ich das machen werde. Übrigens, ich will auch einen nrf-Modul (nrf24L01) einbinden. Mein Ziel ist, 2 Wireless Module zu basteln (als einsteckbares Modul oder direkt auf der Platine, bin mir jetzt noch nicht sicher) und zw diese eine Verbindung herzustellen.

Danke für deine Antwort. Ich werde mir jetzt gut überlegen (Eagle-Zeichnung muss ich auch noch machen usw.  grin )
Gespeichert

who | grep -i blonde | date; cd ~; unzip; touch; strip; finger; mount; gasp; yes; uptime; umount; sleep
Gerry
NOOB
**

Karma: +5/-0
Offline Offline

Beiträge: 44


Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 17 August 2007, 13:46:22 »

Hi,

das board ist hundertprozentig mindestens zweiseitig. Erkennt man daran, dass es SMD- und bedrahtete Bauteile auf derselben Seite enthält, denn SMD-Bauteile werden auf der Oberseite und bedrahtete auf der Unterseite verlötet. Wenn man genau hinschaut erkennt man auch zahlreiche VIAS, so auf 4 Uhr beim Controller sind z.B. 5 Stück.

Was weitere Module angeht.. ich bin mit einem AVR-Board eingestiegen, hab mir das RN-Control 1.4 vom Roboternetz als Ausgangspunkt genommen und zunächst alles aus dem Schaltplan rausgeschmissen, was man nicht unbedingt braucht. Die wirklich benötigten Sachen bau ich mir dann lieber nach und nach als Zusatzplatinen. Von vorneherein noch mehr Funktionalität draufzupacken, würde ich am Anfang lassen.

Wenn ich mir die Feature-List des LPC2103-Board anschau, würd ich die eher ein bisschen destillieren:

RS232 kannste als eigene Schaltung bauen.
User Button, status LED, power supply LED ebenfalls, das hat dann auch den Vorteil, dass Du Dir nicht schon Portpins für Sachen blockierst, die Du in anderem Zusammenhang vielleicht anderweitig verwenden möchtest.
Die gesamte Spannungsversorgung kannste outsourcen und mit größeren, bedrahteten Bauteilen aufbauen und lediglich für GND, 1,8 und 3,3V Anschlüsse auf dem Board vorsehen.
Dann für die Ports entsprechende Stecker vorsehen und benötigte Tasten, LEDs usw. extern anschließen. Damit wird das Testen viel leichter und wenn du mal Ausschuss produzierst, ist nicht viel (Arbeit) verloren.

Wenn Du Dich an Eagle setzt, noch zwei Tips, die viel Zeit sparen können:

1. Eagle unterstützt keine Drahbrücken. Wenn Du dennoch den Autorouter benutzen willst, geht's recht gut, wenn Du den Layer "T-RESTRICT" wählst und auf die Oberseite große Flächen zeichnest mit kleinen freigelassenen Streifen dazwischen, wo Du die Brücken haben willst. Dann kannste zweiseitig (auto)routen und die Brücken später einlöten.

2. Eagle verwendet gerne die Drähte bedrahteter Bauteile für Übergänge vom Top- zum Bottom-Layern. Das ist überall da günstig, wo Du später beim Einlöten auch hinkommst, aber unter'm Quartz z.B. geht das nicht. Solche Bauteile musste auch mit 'nem T-RESTRICT unterlegen.

Und außerdem: Leiterbahndicken bis 4mil kann man recht gut ätzen - darunter isses Glückssache.

Gespeichert

"Flasche leer! Schnauze voll!" - Schlucken vergessen?!
Seiten: [1] Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Aktuelle Einträge
von stoked
[20 November 2011, 21:34:34]

[30 Dezember 2010, 13:53:32]

von stoked
[02 August 2010, 09:31:56]

von Tobi-N
[19 Juli 2010, 11:03:37]

[29 Mai 2010, 13:11:35]

von stoked
[17 Mai 2010, 10:36:03]

von stoked
[10 Mai 2010, 22:13:58]

[05 April 2010, 16:28:45]

[20 März 2010, 20:28:14]

[16 März 2010, 16:14:50]

[26 Februar 2010, 19:40:03]

von stoked
[18 Februar 2010, 21:25:36]

[14 Februar 2010, 22:45:31]

[12 Februar 2010, 14:20:20]

von stoked
[11 Februar 2010, 19:25:48]

[11 Februar 2010, 10:02:52]

[02 Februar 2010, 10:56:56]

von stoked
[31 Dezember 2009, 11:50:51]

[19 Dezember 2009, 16:37:00]

[11 Dezember 2009, 13:08:39]
Werbung
Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Epsilon / TinyPortal v0.9.8 © Bloc
Seite erstellt in 0.069 Sekunden mit 25 Zugriffen.